ARUNDIO | Physiotherapie

PHYSIOTHERAPIE

Gesund entspannen.
Rückenschmerzen, Verspannungen und Einschränkungen des Bewegungsapparats sind zur Volkskrankheit geworden. Kein Wunder. Schließlich sorgen Stress, einseitige Belastungen oder eine schlechte Körperhaltung dafür, das Muskeln, Knochen und Nervensystem streiken. Durch gezielte physiotherapeutische Maßnahmen bringen wir Ihren Körper wieder ins Gleichgewicht.

Bei uns gibt es keine Standardbehandlung. Jede Therapie wird individuell an die Bedürfnisse unserer Kunden angepasst.

Verordnung
Bitte beachten Sie die uns vorgeschriebenen Fristen:
Verordnung ist 28 Tage gültig von Ausstellungsdatum bis zum ersten Termin (bei dringendem Behandlungsbedarf 14 Tage), Behandlung muss innerhalb 12 Wochen beendet sein, alle weiteren Termine verfallen.

Bitte bringen Sie zu Ihrem ersten Termin folgendes mit:

  • Versicherungskarte
  • Handtuch
  • Bequeme Kleidung
  • Medizinische Mund-Nasenbedeckung

Unser Hygienekonzept hat sich in den letzten Monaten bewährt. Wir im ARUNDIO tragen ausschließlich FFP2-Maske.

Dauer des Termines
Ihre Krankenkasse sieht pro Behandlung inkl. Verwaltungsarbeiten 15 bis 20 Minuten vor. Selbstverständlich machen wir die Verwaltungsarbeiten (Rezept anlegen, Terminvereinbarung, Rezeptgebühren und Abrechnung) außerhalb Ihres Termines.
Da die Krankenkassen begrenzt Behandlungszeit übernehmen, bieten wir an, diese auf Selbstzahlerbasis zu verlängern, um für Sie einen besseren und schnelleren Erfolg zu erreichen. Viele unserer Patienten nutzen diese Möglichkeit und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Lassen Sie sich von Ihrem Therapeuten beraten oder informieren Sie sich am Empfang.

Gerne dürfen Sie Ihren Termin verschieben oder absagen. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie mindestens 24 Stunden vor dem Termin absagen oder verschieben, anderenfalls müssen wir Ihnen ausgefallene Termine privat in Rechnung stellen.

Ablauf unserer Physiotherapie:

  • Analyse mit Befundblatt
  • Behandlungsplan
  • Individuelle Zielfestlegung
  • Laufende persönliche Betreuung und Zielüberwachung

KRANKENGYMNASTIK

Krankengymnastik ist ein Oberbegriff aus fast allen medizinischen Fachbereichen, sie umfasst aktive wie auch passive Therapieformen. Sie verbessert Funktionsstörungen und dient der Vorbeugung, Heilung und Linderung von Erkrankungen vor allem des Bewegungssystems. Der Therapeut untersucht zuerst die Beweglichkeit, Haltung sowie die Spannungsverhältnisse der Muskulatur. Je nach Beschwerden und Krankheitsbild gehen die Physiotherapeuten individuell mit unterschiedlichen Behandlungsformen auf den Patienten ein.

Ziele der Krankengymnastik

  • Schmerzlinderung
  • Verbesserung von Beweglichkeit, Muskellänge und Koordination
  • Verbesserung von Kraft, Ausdauer sowie ADL’s (allgemeine täglichen Bewegungen, z.B. Haare kämmen)
  • Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers zu verbessern.
  • Anregung von Durchblutung und Stoffwechsel

Die Krankengymnastik gehört zu den natürlichen Heilverfahren und ist frei von Nebenwirkungen.

 KRANKENGYMNASTIK AM GERÄT KGG

KG an Seilzug und/oder Sequenztraining unter Berücksichtigung der Trainingslehre

Es werden bei der gerätegestützten Krankengymnastik, medizinische Trainingsgeräte und Zugapparate eingesetzt. Dies ist eine aktive Behandlungsform. Es wird individuell auf Sie eingegangen. Diese Therapieform befasst sich mit Ihrer Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination.

MANUELLE THERAPIE

Ist eine Therapie, bei der die Funktionsstörungen des Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden. Spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken sind die Grundlagen der Manuellen Therapie, damit werden Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt. Physiotherapeuten legen einen individuellen Behandlungsplan fest, nachdem sie die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordination der Bewegung untersucht haben.

Für die Manuelle Therapie werden passive wie auch aktive Techniken und Übungen verwendet. Geschulte Physiotherapeuten mobilisieren mit sanften Techniken blockierte oder eingeschränkte Gelenke. Durch individuelle Übungen können instabile Gelenke stabilisiert werden.

Ziel der Manuellen Therapie ist es, die Wiederherstellung des Zusammenspiels zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven zu erzielen.

KRANKENGYMNASTIK AUF NEUROPHYSIOLOGISCHER BASIS: BOBATH UND PNF

Insbesondere für Schlaganfallpatienten geeignet: Die beiden Behandlungsmethoden Bobath und PNF (Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation) wurden speziell für neurologische Krankheitsbilder entwickelt. In der Therapie werden die motorischen Fähigkeiten geschult, verfeinert oder wiedererlernt, um so die Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Bobath:
Behandlung Erwachsener mit neurologischen Erkrankungen, insbesondere nach Schlaganfall (Hemiplegie). Hierbei werden motorische, sensorische und kognitive Funktionsstörungen behandelt um dem Patienten wieder eigenständiges Handeln im Alltag zu ermöglichen.

Es wird Spannungsregulierend behandelt und mit bestimmten Stimulierungen die Bewegungsfähigkeit neu gebahnt.

Betroffene können Störungen bei der Kraftentwicklung der Muskulatur und der Aufnahme und Verarbeitung von Sinneseindrücken aufweisen. Dies führt zu einem veränderten Körperempfinden. Die Patienten sind häufig beeinträchtigt in ihrem Gleichgewicht und der Kontrolle über Haltung und Bewegung. Sie können Handlungen nur eingeschränkt planen und ausführen. Weiterhin können sie durch Sprach-, Sprech-, und Schluckstörungen, sowie Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsdefizit in ihren Fähigkeiten zur Teilhabe am Leben beeinträchtigt sein. Persönlichkeitsveränderungen sind ebenfalls möglich.

Die Bedürfnisse des Patienten, die sich aus seinem bisherigen Leben, seinem sozialen Umfeld und seinen Interessen ergeben, stehen im Mittelpunkt der therapeutischen Einflussnahme. Ziel ist es, die Lebensqualität in einem eigenverantwortlichen, selbstbestimmten Alltag wieder zu erlangen und Folgeschäden wie zum Beispiel Gelenkeinschränkungen und Schmerzen möglichst zu vermeiden. Der individuelle Lernweg des Betroffenen soll eine aktive Teilhabe am Leben ermöglichen.

Der Patient sollte bereits ab dem ersten Tag nach beispielsweise einem Schlaganfall, durch ein interdisziplinäres nach dem Bobath-Konzept geschultem Team betreut werden.

PNF-Therapie
PNF bedeutet Propriozeptive Neuromuskuläre Faziliation.

Was bedeutet das?

Ihr Körper verfügt über mehrere Sinnesorgane. Durch die Bewegungsfühler (Rezeptoren), nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper sich bewegt bzw. in welcher Position er sich befindet („Propriozeptiv“). Dadurch weiß man ob man sein Knie gerade beugt oder streckt ohne dabei hinsehen zu müssen.

Mit der PNF-Therapie werden die Rezeptoren in den Gelenken, Muskeln und Sehnen angeregt und gezielt stimuliert und aktiviert. Durch die Stimulation wird die Wahrnehmung gefördert, denn sie ist entscheidend für die Bewegungsorganisation. Die PNF fördert also das Zusammenspiel von Rezeptoren, Nerven und Muskeln (Neuromuskulär). Arbeiten diese gut zusammen, dann fallen Ihnen die alltäglichen Bewegungen leicht (Fazilitation).

Es werden gezielt die speziellen Drehungen und Rotationen bei den Bewegungen hervorgehoben, um den Muskelverläufen optimal gerecht zu werden.  Am Anfang der Behandlung werden ihre Bewegungsfähigkeiten überprüft, sodass Sie gezielt mit dem Therapeuten besprechen welche körperliche Fähigkeiten Sie verbessern möchten und ein gemeinsames Ziel festlegen.

Die PNF ist Konzept, Therapiemethode und Technik zugleich.

PNF orientiert sich an den Ressourcen des Patienten um diese gezielt zur Verbesserung der Bewegungs- und Haltungskontrolle einzusetzen. Die zur Verfügung stehende Fähigkeiten sind deshalb von besonderem Interesse.

Diese Behandlung kann Menschen mit Störungen des Bewegungs- oder Stützapparates helfen, ihre Sicherheit und Selbständigkeit zu verbessern und Schmerzen zu beheben oder auch zu lindern.

Anwendung bei folgenden Bewegungsstörungen:

  • Multipler Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Querschnittslähmung
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Schlaganfall
  • Gelenkoperationen
  • Sportunfällen
  • Gesichts-, Mund- und Schluckbeschwerden (inklusive Kieferproblematik)
  • Rückenschmerzen

Diese Therapie verbessert die bewusste und unbewusste Steuerung der Körperhaltung und Bewegung. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen fördert die PNF lebenserhaltende Funktionen wie die Atmung, das Essen und das Schlucken. Die PNF darf nur von speziell geschulten und dafür weitergebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden.

ELEKTROTHERAPIE

Bei der Elektrotherapie wird Strom durch den Körper geleitet, dies geschieht durch Elektroden die an den Körper angelegt werden. Es gibt verschiedene Ströme bei dieser Therapie, die unterschiedliche Wirkung auf den Körper haben. Diese Therapie wird zum Beispiel zur Schmerzlinderung eingesetzt.

Wirkungsweise der Elektrotherapie:

  • Galvanische Ströme (Gleichstrom) bewirken Schmerzlinderung, erhöhte Durchblutung mit stoffwechselanregender Wirkung und Muskelentspannung. Durch den Gleichstrom kann auch bewirkt werden, dass Medikamente die als Creme aufgetragen werden, besser aufgenommen werden können. Dies nennt man Ionophorese.
  • Reizströme, wie zum Beispiel der Ultrareizstrom nach Träbert, haben eine muskelmassierende Eigenschaft und erhöhen die Durchblutung erheblich.
  • Niederfrequente Ströme, die in der Praxis meist als Diadynamische Ströme verwendet werden, haben unterschiedliche Wirkungen die im Folgenden dargestellt sind:
    • Monophase Fixe (MF): Kräftigung und Durchblutungssteigerung
    • Diphase Fixe (DF): Schmerzlinderung und Durchblutungssteigerung
    • Courte Periode (CP): Durchblutungssteigerung und Resorptionsförderung
    • Longue Periode (LP): Muskelentspannende Wirkung
  • Mittelfrequente Ströme, meist als Interferenzströme nach Nemec angewendet
  • TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulation)
    • Der TENS-Strom ist ein Reizstrom, welcher vor allem zur Schmerzlinderung sowie zur Muskelaktivierung angewendet wird.
    • Die Schmerzlinderung wird dadurch erreicht, dass ein Signal der schmerzleitenden Fasern überlagert wird. Dies nennt man auch Gate-Control Phänomen. Dieser Strom eignet sich für akute als auch bei chronischen Schmerzsyndrome. Dieser Strom kann jedoch nur als begleitende Maßnahme fungieren.
    • Außerdem kann dieser Reizstrom zur Muskelstimulation verwendet werden. Je nach zu erregender Muskelfaser, wird die passende Frequenz ausgewählt und der Muskel stimuliert. Diese Art der Therapie eignet sich vor allem, wenn zum Beispiel durch Bewegungs- oder Belastungsvorgaben ein herkömmliches Training nicht möglich ist, um einem Muskeluntergang (Atrophie) vorzubeugen. Aber auch parallel zum Muskeltraining kann diese Methode angewendet werden, um die Effizienz des Trainings weiter zu steigern.

Auch bei offenen Druckstellen oder Operationswunden kann der TENS-Strom zur schnelleren Heilung angewendet werden. Dabei werden die Elektroden ober- und unterhalb der Wunde angebracht. Während der Behandlung kann ein leichtes ziehen oder kribbeln verspürt werden.

NATURMOOR

Die Moorpackung wird als Wärmeanwendung angeboten und direkt auf die Haut aufgelegt. Das Moor führt zu einer langsamen Erwärmung der verschiedenen Gewebeschichten, wodurch sich eine Muskelentspannung ergibt. Außerdem wird die Durchblutung angeregt und der Stoffwechsel gesteigert, dies führt zur Stärkung des Immunsystems und einer verbesserten Aktivität der Körperzellen.

Vor allem auch durch die Wärme bedingt werden die verschiedenen Bestandteile des Moors vom Körper aufgenommen. Die Huminsäure wirkt entzündungshemmend und bindet Schlackenstoffe, sie wirkt somit entgiftend auf den Körper. Der enthaltene Schwefel blockiert an den Zellen die Schmerzweiterleitung zum Gehirn.

Indikationen für Mooranwendungen

  • degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrose)
  • Weichteilrheuma (z.B. Fibromyalgie)
  • Menstruationsbeschwerden
  • Allgemeine Schmerzzustände wie Kopfschmerzen und muskulären Verspannungen
  • Folgezustände nach Zerrungen, Luxationen, Prellungen etc.
  • chronisch rheumatische Erkrankungen

MYOREFLEXTHERAPIE

Häufige Behandlungsindikatoren

Erkrankungen des gesamten Bereichs „Bewegungsapparat“ mit Muskeln, Sehnen, Gelenken, Bändern:

  • Hexenschuss
  • Rotatorenmanschettensyndrom
  • Lumboischialgie
  • Zerrung
  • HWS-Syndrom
  • Schleudertrauma
  • Bandscheibenvorfall
  • Arthrose
  • Funktionelle Gelenkblockaden
  • Skoliose

Funktionelle Organstörungen:

  • Funktioneller Bluthochdruck
  • Funktionelle Herzrhythmusstörungen

Über die Verbindung der Kopfgelenke mit Ohr und Kiefer:

  • Kieferstörungen
  • Migräne
  • Schwindel

Psychotraumatische Belastungen

  • Angstzustände nach Unfall/Überfall

ADS/ADHS (Aufmerksamkeit-Defizit-Syndrom bei Kindern)

Myoreflextherapie

Bei der Myoreflextherapie werden in erster Linie Muskelansätze behandelt. Durch eine genaue Ertastung und Funktionsanalyse wird über Druckpunktstimulation an ganz bestimmten Reflexpunkten der Muskulatur ein Reiz gesetzt.

Dieser wird an das Gehirn weitergeleitet und von dort aus wird das Spannungsmuster der jeweiligen Muskulatur reflektorisch reguliert.

Verändern und regulieren sich die muskulären Belastungsmuster, können die Beschwerdebilder abklingen, Gelenke und Weichteilstrukturen erfahren eine Entlastung und selbst chronische degenerativ fortschreitende Veränderungen werden aufgehalten und regenerieren sich.

Dabei stützt sich diese neuartige Therapie nach Dr. Kurt Mosetter auf verschiedene Eckpfeiler:

  • modifizierte Altlastherapie
  • Anatomie und Funktion
  • Osteoplastische Triggerpunktbehandlung
  • Physiotherapie
  • Erfahrungsmedizin der östlichen Hemisphäre (Chinesische Medizin, Ayurveda, Shiatsu)
  • Manuelle Schmerztherapie
  • Neuraltherapie, Embryologie
  • Feldenkrais
  • Psychotraumatologie

DORN-BREUß-METHODE

Die Methode nach Dorn-Breuß ist eine Kombination aus Dorn und Breuß. Häufige Behandlungsindikatoren sind Erkrankungen, Verspannungen, Schmerzen des gesamten Bereichs der Wirbelsäule mit Muskeln, Sehnen, Gelenken und Bändern.

Dorntherapie

Die Behandlung nach Dorn ist eine Methode, die wir präventiv und bei Schmerzen im Zusammenhang mit der Wirbelsäule anwenden.

Dabei wird eine einfühlsame Korrektur von Fehlstellungen vorgenommen, die sich nicht in ihrer korrekten Position befinden. Dies geschieht durch sanftes, gefühlvolles „drücken“ der Wirbelkörper. Man erfährt dabei oft schon unmittelbar die wohltuenden körperlichen Veränderungen, die der Körper gerne annimmt.

Ziele

  • Korrektur der Beinverlängerung in Sprunggelenk, Kniegelenk und Hüftgelenk
  • Korrektur von Beinverwringungen und Kreuzbeinblockierungen
  • Korrektur von Wirbelverschiebungen und den daraus resultierenden Blockierungen und Skoliosen

Die Basis unseres Beckens sind die Beine. Eine gesunde Wirbelsäule ist die Basis unserer gesamten Gesundheit.

Breußtherapie

Diese Methode nach R. Breuß ist in erster Linie eine sehr entspannende und wohltuende Massage.

Daneben wirkt sie mobilisierend und streckend auf die umliegende Muskulatur. Dadurch wird auf abgenutzte Bandscheiben eine aufbauende Wirkung erzielt. Die Massage nach Breuß stellt eine ausgezeichnete Ergänzung zur Behandlung nach der Dorn-Methode dar.

CRANIOSACRALE THERAPIE

Die craniosacrale Behandlung ist eine sanfte, manuelle Form der Körperarbeit. Es wird am ganzen Körper behandelt, mit Schwerpunkten am Schädel (cranio), der Wirbelsäule und dem Kreuzbein (sacrum). Das craniosacrale System umfasst äußerlich die erwähnten knöchernen Strukturen und innerlich die Hirn- und Rückenmarkshäute mit ihrer Flüssigkeit, dem Liquor. Ein ständiges Produzieren und Resorbieren des Liquors lässt einen Rhythmus entstehen, den sogenannten craniosacralen Rhythmus. Bei der Behandlung werden durch die sensiblen Hände des Therapeuten Einschränkungen und Blockaden im craniosacralen Rhythmus erspürt. Durch leichten Zug und Druck an Knochen, Membran und Bindegewebe werden sehr sanfte Impulse gesetzt, die Ungleichmäßigkeiten im craniosacralen Rhythmus aufheben. Dadurch wird der freie Fluss des Liquors unterstützt und so wichtige und zahlreiche Körperfunktionen reguliert.

Häufige Behandlungsindikatoren:

Die craniosacrale Körperarbeit bietet ein großes Anwendungsspektrum. Sie kann zur Regeneration und Gesunderhaltung sowie bei vielen anderen Beschwerden wirksam sein:

  • Allgemeiner Muskelverspannung
  • Kopf-, Nacken- und Rückenbeschwerden
  • Augenbeschwerden
  • Psychosomatische Beschwerden
  • Schlafstörung
  • Stress
  • Probleme bei der Tiefenentspannung
  • Genesung nach Krankheit

Die craniosacrale Therapie wirkt direkt und indirekt auf alle Körpersysteme, wie Herzfrequenz, Atmung, Blutkreislauf, Lymphsystem, Hormonsystem, Immunsystem, Gelenke, Muskeln, Sehnen, Faszien, Bindegewebe und vieles mehr.

CRANIOMANDIBULÄRE THERAPIE

Behandlung des Kiefergelenkes und der dazu gehörenden umliegenden Strukturen und Muskulatur.

  • Schmerzen in der Kanmuskulatur/ im Kiefergelenk
  • Problemen bei der Mundöffnung/-schließung
  • Kieferknacken
  • Nach größeren Zahnarzteingriffen
  • Kopfschmerzen / Migräne
  • Gesichtsschmerz
  • Tinnitus

AKUPUNKTMASSAGE NACH PRENZEL

Schmerztherapie ganz ohne Nadeln: Auf Grundlage der traditionellen chinesischen Energielehre wird entlang der sogenannten Meridiane massiert und einzelne Akupunkturpunkte mitstimuliert.

AROMA-MASSAGE

Sie sind gestresst und sehnen sich nach Entspannung? Bei unserer wohltuenden Aroma-Massage mit ätherischen Ölen können Sie den Alltag aussperren und die Seele baumeln lassen.

ENTSPANNUNGSMASSAGE

Massagen gehören zu den ältesten Heilmitteln der Menschheit und beugen nicht nur vielen Beschwerden vor, sie lindern auch Schmerzen.

Die Massage dient dazu, verspannte Muskelpartien zu lockern, die Durchblutung und den Stoffwechsel zu fördern, den Kreislauf, den Blutdruck, die Atmung und die Psyche positiv zu beeinflussen sowie Schmerzen zu reduzieren. Wenn Sie wissen, welches die Ursachen Ihres Leidens sind, dann können Sie zum einen Krankheiten umgehen und zum anderen weitere Verschlimmerungen vermeiden. Unterschiedliche Grifftechniken, wie zum Beispiel Streichung, Kneten, Walken, Rollen, Lockern, Hacken, Klatschen, Klopfen oder Reiben werden dabei von Therapeuten ja nach gewünschter Wirkung angewendet.

FUßREFLEXZONENMASSAGE

Die RFZ kann bei unterschiedlichen Beschwerden angewendet werden:

  • Chronische und akute Schulter-/Nacken- und Rückenbeschwerden
  • Chronische Gelenkerkrankungen (Arthrose, Rheuma)
  • Allergien
  • Chronische und akute Beschwerden im Verdauungstrakt
  • Kopfschmerzen (Migräne)
  • Unterstützung von anderen Therapien z.B. UG / MT
  • oder einfach nur zum Wohlbefinden
  • Unterstützung bei Rekonvaleszenz

Fußreflexzonentherapie

Unsere Füße sind wie ein Spiegelbild unseres Körpers. Das Massieren und Drücken bestimmter Punkte an den Füßen lösen Fernwirkungen im Körper aus. Durch diese werden Vorgänge in Gang gesetzt, die heilend wirken. Es können dadurch verschiedenartige Beschwerden gemildert oder auch geheilt werden.